Angst vor einer Operation? So schaffst Du es, entspannt und zuversichtlich zu sein
- Lydia Roth

- 28. Feb.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 28. Feb.

Wie Du ruhig und zuversichtlich die Operation antreten, den Spitalaufenthalt entspannt erleben und auch die Genesung optimal unterstützen kannst, verrate ich Dir in meinen besten Tipps.
Ich kann dabei auf meinen reichhaltigen persönlichen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Diese Kenntnisse und meine Kompetenzen als KomplementärTherapeutin unterstützten schon unzählige Klienten vor und nach einem operativen Eingriff. Hier sind mögliche Stressursachen benannt und was man nebst deren Stressreduktion mit Kinesiologie selbst machen kann.
Entspannt und zuversichtlich statt mit Angst in die Operation
Häufig führen das Ausgeliefertsein und der Kontrollverlust bei der Narkose zu Angst vor einer Operation, aber auch Sorgen vor Komplikationen. Bei früheren belastenden Erlebnissen wird oft auf mögliche negative Eventualitäten fokussiert. Diese können durch meine kinesiologischen Techniken gelöst werden, damit der Mensch ins Vertrauen findet.
Nicht invasive Möglichkeiten ausschöpfen wie Therapien, Alternativmedizin, KomplementärTherapie
Akzeptanz der Situation und Verstehen der Notwendigkeit und des Sinns des Eingriffs
Spital (Arzt) des Vertrauens aussuchen bzw. empfehlen lassen
Aufklärung beim Arzt sowie Besprechen von Fragen und Zweifeln, nicht drängen lassen
Überzeugt sein vom Nutzen der OP und sich bewusst dafür entscheiden (Ausnahme: sofortiges Handeln bei lebensbedrohlichem Notfall oder in Situation mit komplikationsreichen Folgen)
Gute Vorbereitung für OP auf körperlicher, mentaler und emotionaler Ebene
Sein Vertrauen und seine Zuversicht fördern statt in Angst und Zweifel gehen
Fokus aufs Positive wie Gesundheit, bessere Lebensqualität, Bewegungsfreiheit, etc.
Unterstützung durch Entspannungsübungen, Meditationen, Visualisierungen, etc.
Alles Organisatorische regeln wie Fahrt ins Spital, Abwesenheit bei der Arbeit und zuhause (Post, Blumen, Haustiere, Kinderbetreuung, etc.)
Vertrauen in Spitalaufenthalt und Ärzte
Der menschliche Körper ist komplex, Beschwerden sind nicht immer sofort erklärbar und einfach behandelbar. Das führt oft dazu, dass man sich nicht ernst genommen und verstanden fühlt. Man will darauf vertrauen, dass alles zum besten Wohl seiner Gesundheit erfolgt.
Unser Gesundheitswesen ist auf hohem professionellem Niveau
Geduld und Verständnis haben, denn alle geben ihr Bestes
Sinn und Zweck von Interventionen verstehen, Fragen stellen, denn Wissen gibt Sicherheit
Selbst die Verantwortung für das eigene Wohlbefinden übernehmen
Sich wahrnehmen, sein Befinden und seine Bedürfnisse äussern
Keine Angst vor Spritzen und Untersuchungen
Spritzen und Blutentnahmen können als schmerzhaft erlebt werden, auch gewisse Untersuchungen. Bei diesen schwingt oft auch Angst vor der Diagnose sowie den damit verbundenen Folgen mit. Werden sie als schwer bewältigbar betrachtet, verdrängt man seine Probleme lieber als sich der Herausforderung zu stellen.
Bei rechtzeitiger Abklärung und OP ist Heilung einfacher, eventuelle Folgebeschwerden kleiner
Handlungsfähigkeit ist bei einer Diagnose einfacher als bei Unwissenheit
Kohärenzgefühl fördern: Verstehbarkeit, Handhabbarkeit, Bedeutsamkeit
Zusammenhänge verstehen, dass Interventionen die Gesundheit fördern
Zuversichtlich sein, dass man Schritt für Schritt die Herausforderungen meistern kann
Aktivität statt Ohnmacht stärkt das Engagement und die Widerstandsfähigkeit
Umgang mit Schmerzen und anderen stressigen Erlebnissen
Angst, Stress und Schmerzen können schmerzverstärkend wirken und den Genesungsprozess negativ beeinflussen. Werden stark stressende oder traumatische Ereignisse nicht verarbeitet, können sie sich ab diesem Moment oder später als Beschwerden bemerkbar machen. Meist wird weder ein Zusammenhang noch eine körperliche Ursache gefunden und sie werden als psychosomatisch eingestuft. Ich habe schon viele solcher Nebenwirkungen selbst oder bei meinen Klienten miterleben und auflösen können: Kopfschmerzen nach Narkose, unerklärbare Beinschmerzen, fehlende Muskelansteuerung, innere Unruhe, Schlafstörungen.
Vertrauen in sich und andere haben, nicht krampfhaft Kontrolle über alles behalten wollen
Ruhig und gelassen bleiben, nicht in schlimmste Vorstellungen reinsteigern, sondern sachlich klären
Selbstwahrnehmung, frühzeitig reagieren (Schmerzmedikament, Lagerung, etc.)
Fokus auf Fortschritte und Chancen statt Probleme, geduldig und positiv bleiben
Medikamente und Therapien als unterstützend für die Genesung betrachten
Nebenwirkungen als «kleineres Übel» sehen anstelle von zermürbenden Schmerzen
Feedback geben über Nebenwirkungen (Schwindel, Übelkeit), damit alternative Medikamente
Langfristig Resilienz (Widerstandsfähigkeit) steigern, um belastende Situationen gut zu meistern
Optimale Voraussetzungen für die Heilung schaffen
Unser Körper ist ein Wunderwerk mit Selbstheilungskräften. Heilung braucht Zeit und Geduld.
Positive Einstellung und Sichtweise
Vertrauen haben in die Selbstregulierungskräfte des eigenen Körpers
Gesunde Ernährung, Vitamine und Mineralstoffe unterstützen die Heilung
Fortschritte sehen und dankbar sein
Anordnungen befolgen, mit Selbstwahrnehmung auf Grenzen achten
Ressourcen nützen wie eigene Fähigkeiten oder soziale Unterstützung
Selbstermächtigung, um selbstkompetent und aktiv mit gesundheitlichen Störungen umzugehen
Langfristig Genesungskompetenz stärken, um eigenverantwortlich Genesungsprozesse zu gestalten
Fazit
Gute Vorbereitung, Überzeugung, Vertrauen, positive Einstellung, gute Selbstwahrnehmung, Ruhe und Gelassenheit können bei Operationen und in der Heilungsphase helfen.
Buche Dir einen Termin bei mir, wenn Du Dich optimal auf einen Eingriff vorbereiten oder belastende Erlebnisse verarbeiten möchtest.
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